Die Wärmeübertragung erfolgt bei Flächenheizungen nicht nur durch Konvektion, bei der die Wärme an die vorbeiströmende Luft abgegeben wird, sondern hauptsächlich durch das Prinzip der Strahlungswärme, ähnlich der Sonne. Dabei wird die thermische Energie gleichmäßig über die großen Flächen abgegeben und mit dem Auftreffen auf feste Körper wie Objekte und Wände aber auch Personen wirksam. Strahlungswärme fühlt sich aber nicht nur behaglicher an, sondern hilft auch dabei, die Heizkosten zu reduzieren.
Denn Flächenheizungen machen, unabhängig davon, ob sie an der Wand, am Boden oder an der Decke angebracht sind, von einer größeren Oberfläche Gebrauch, um Wärme zu übertragen. Und durch die Möglichkeit, bei gleicher Raumtemperatur auch kühlere Oberflächen zu verwenden, können Flächenheizungen mit niedrigeren Systemtemperaturen betrieben werden. Im Unterschied zu herkömmlichen Heizkörpern, bei denen das Heizwasser oftmals auf mindestens 60 Grad Celsius erhitzt werden muss, genügen bei Flächenheizungen weniger als 45 Grad Celsius im Heizungsvorlauf. Die Nutzung einer Flächenheizung führt aber nicht nur zu erheblichen Einsparungspotenzial, sondern eignet sich außerdem optimal für den Einsatz von erneuerbaren Energien. Regenerative Energiequellen wie beispielsweise Solarthermie oder Wärmepumpen können nämlich effizienter genutzt werden, wenn die Temperaturanforderungen der Heizung niedrig sind.
Mehr über Flächenheizungen und Wärmepumpen
Welche Arten die Flächenheizungen gibt es?
Schauen wir uns die verschiedenen Arten der Flächenheizung einmal genauer an. Sie haben die Wahl zwischen.
✔️ Fußbodenheizung
✔️ Wandheizung
✔️ Deckenheizung